Inflation

Inflation ist der anhaltende, allgemeine Preisanstieg, der mit der Zeit die Kaufkraft von Geld verringert, das keine Rendite erwirtschaftet.

Inflation misst, wie stark die Preise für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum im Durchschnitt steigen. Bei 3 % Jahresinflation kostet etwas, das heute 100 € kostet, in einem Jahr etwa 103 €; liegen Ihre Ersparnisse ohne Verzinsung, kauft dasselbe Geld mit der Zeit immer weniger, auch wenn sich die Zahl auf dem Konto nicht ändert.

Deshalb lohnt es sich, bei der Planung langfristiger Ersparnisse (für die Rente, ein FIRE-Ziel oder einfach ein Sparziel) zwischen nominaler Rendite (der beworbenen Rendite eines Produkts) und realer Rendite (nominal minus Inflation) zu unterscheiden: Eine Anlage, die 4 % Rendite bei 3 % Inflation erzielt, steigert die reale Kaufkraft nur um etwa 1 % im Jahr. Inflation wird offiziell über Indizes wie den Verbraucherpreisindex gemessen, und ihr genaues Niveau variiert je nach Land.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Inflation einfach erklärt?

Es ist der allgemeine Preisanstieg in einer Volkswirtschaft über die Zeit, wodurch dieselbe Geldsumme in der Zukunft weniger kauft als heute.

Was ist der Unterschied zwischen nominaler und realer Rendite?

Die nominale Rendite ist die von einem Finanzprodukt beworbene Zahl ohne Abzüge; die reale Rendite ist diese Zahl minus der Inflation des Zeitraums und spiegelt den tatsächlichen Kaufkraftgewinn (oder -verlust) wider.

Wie wird Inflation offiziell gemessen?

Über Preisindizes (wie den Verbraucherpreisindex), die die Kostenentwicklung eines repräsentativen Warenkorbs verfolgen. Methodik und genaues Niveau variieren je nach Land.