Nominalzins

Der Nominalzins ist der Zinssatz, den die Bank auf die Restschuld berechnet, und ist die Zahl, die direkt zur Berechnung der monatlichen Kreditrate verwendet wird.

Der Nominalzins ist der jährliche Prozentsatz, den eine Bank für die Kreditvergabe berechnet, ohne Gebühren oder sonstige Kosten zu berücksichtigen. Er ist der Wert, der in die Annuitätenformel (die übliche Tilgungsmethode bei Baufinanzierungen und Ratenkrediten) eingesetzt wird, um die über die gesamte Laufzeit konstante monatliche Rate zu berechnen.

Der Nominalzins enthält weder Bearbeitungsgebühren noch verpflichtende Kosten und spiegelt daher allein nicht die tatsächlichen Kreditkosten wider — dafür gibt es den effektiven Jahreszins, der diese einbezieht. Ein attraktiver Nominalzins kann mit Gebühren einhergehen, die den effektiven Jahreszins deutlich erhöhen, daher lohnt sich ein Blick auf beide Werte vor der Entscheidung.

Weitere interessante Rechner

Falls dieser Rechner hilfreich war, könnten Sie auch an Folgendem interessiert sein:

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist der Nominalzins?

Es ist der jährliche Zinssatz, den eine Bank auf die Restschuld eines Kredits berechnet, ohne Gebühren oder sonstige verbundene Kosten.

Warum ist der Nominalzins meist niedriger als der effektive Jahreszins?

Weil der Nominalzins nur den reinen Zins widerspiegelt, während der effektive Jahreszins die Gebühren und verpflichtenden Kosten des Kredits hinzufügt, wodurch er fast immer gleich hoch oder höher ausfällt als der Nominalzins.

Wie wirkt sich der Nominalzins auf die monatliche Rate aus?

Er ist einer der Eingabewerte der Annuitätenformel (zusammen mit Kreditsumme und Laufzeit): Je höher der Nominalzins, desto höher die monatliche Rate bei gleicher Kreditsumme und Laufzeit, und desto größer der Zinsanteil in den ersten Raten.