Verfügbarkeitszuschläge und Bereitschaftsdienste sind spezifische Vergütungen, wenn Sie zur Verfügung stehen müssen, ohne aktiv zu arbeiten. Ihre steuerliche Behandlung unterscheidet sich von normalen Arbeitsstunden.
Was sind Verfügbarkeitszuschläge
Verfügbarkeitszuschläge sind zusätzliche Vergütung dafür, dass Sie außerhalb Ihrer normalen Arbeitszeit zur Verfügung stehen müssen, um schnell reagieren zu können, falls der Arbeitgeber Sie braucht.
Besteuerung von Verfügbarkeitszuschlägen
Verfügbarkeitszuschläge werden normalerweise als Arbeitseinkommen besteuert und unterliegen der normalen Einkommensteuereinbehaltung, genau wie Ihr reguläres Gehalt, mit Ausnahme bei Bereitschaftsdiensten von mehr als 40 Stunden, wo Steuerbefreiungen gelten können.
Bereitschaftsdienste: Definition und Besteuerung
Bereitschaftsdienste sind Zeiten, in denen Sie verfügbar sein müssen, aber nicht aktiv arbeiten. Für Bereitschaftsdienste über 40 Stunden pro Woche können Steuerbefreiungen gelten, aber diese hängen von spezifischen Bedingungen ab.
Unterschied zwischen Verfügbarkeitszuschlag und Bereitschaftsdienst
Der Verfügbarkeitszuschlag ist eine Zahlung für die Verfügbarkeit, während Bereitschaftsdienst die tatsächliche Zeit ist, in der Sie zur Verfügung stehen müssen. Bereitschaftsdienste über 40 Stunden können unterschiedlich besteuert werden.
Dokumentation wichtig
Ihr Arbeitgeber sollte Verfügbarkeitszuschläge und Bereitschaftsdienste auf Ihrer Gehaltsabrechnung klar dokumentieren, damit Sie die Besteuerung nachvollziehen können.