Plan de pensiones de empleo vs. individual: was lohnt sic...

Unterschiede zwischen einem betrieblichen und einem individuellen plan de pensiones in Spanien, Beitragsgrenzen, und warum der betriebliche oft besser ist.

altersvorsorgerentesteuervorteil

Wenn dein Unternehmen einen plan de pensiones de empleo (betrieblichen Pensionsplan) anbietet, lohnt sich dieser sehr wahrscheinlich mehr, als selbst einen individuellen plan de pensiones abzuschließen, auch wenn der Grund dafür nicht immer klar ist. Der Schlüssel liegt in einem Faktor, den kein individueller Plan allein bieten kann: den Beitrag des Unternehmens selbst.

Was ein plan de pensiones de empleo ist

Es handelt sich um einen Pensionsplan, den ein Unternehmen (oder ein Kollektiv, etwa ein Berufssektor) für seine Beschäftigten einrichtet. Zusätzlich zu den Beiträgen, die der Arbeitnehmer selbst leisten kann, zahlt auch das Unternehmen Beiträge auf seinen Namen ein, als Teil seiner Vergütungs- oder Sozialleistungspolitik.

Der große Vorteil: der Unternehmensbeitrag ist "zusätzliches Geld"

Der Beitrag, den das Unternehmen zu deinem betrieblichen Plan leistet, ist in der Praxis eine Form der zusätzlichen Vergütung, die nicht Teil deines Gehalts wäre, wenn es diesen Plan nicht gäbe. Es ist Geld, das du ausschließlich für die Teilnahme am betrieblichen Plan erhältst – etwas, das kein individueller Pensionsplan replizieren kann, da bei einem individuellen Plan das gesamte eingezahlte Kapital aus deiner eigenen Tasche stammt.

Unterschiedliche Beitragsgrenzen

In den letzten Jahren hat die spanische Gesetzgebung die Beitragsgrenze mit Steuervorteil für individuelle Pläne erheblich gesenkt, während für Beiträge zu betrieblichen Plänen (sowohl vom Unternehmen als auch zusätzlich vom Arbeitnehmer selbst innerhalb des betrieblichen Plans) eine deutlich höhere Grenze beibehalten wurde. Das hat betriebliche Pläne zum steuerlich effizientesten Weg gemacht, um größere Beträge mit Steuervorteil einzuzahlen, verglichen mit den aktuellen Beschränkungen individueller Pläne.

Die geringere Wahlfreiheit bei betrieblichen Plänen

Ein relativer Nachteil betrieblicher Pläne ist, dass du in der Regel weder die Anlagepolitik noch die Verwaltungsgesellschaft frei wählen kannst – diese werden durch die Kollektivvereinbarung des Unternehmens mit der Verwaltungsgesellschaft des Plans festgelegt. Bei einem individuellen Plan hast du dagegen völlige Freiheit, die Verwaltungsgesellschaft und das gewünschte Risikoprofil zu wählen.

Was passiert, wenn du das Unternehmen wechselst

Wechselst du den Arbeitsplatz, geht das im betrieblichen Pensionsplan angesammelte Kapital nicht verloren: Du kannst es auf einen anderen Pensionsplan übertragen (individuell oder betrieblich, sofern der Plan deines neuen Unternehmens dies zulässt), wobei der steuerliche Aufschubvorteil ohne Nachteile durch den Wechsel erhalten bleibt.

Die Kombination beider, wenn möglich

Bietet dein Unternehmen einen betrieblichen Plan mit eigenem Beitrag an, ist es meist sinnvoll, diesen zunächst voll auszuschöpfen, bevor zusätzliches Erspartes in einen individuellen Plan fließt – gerade wegen des Vorteils des kostenlosen Unternehmensbeitrags – und ihn anschließend je nach eigener Kapazität und Zielen mit anderen Spar- oder Anlageformen zu ergänzen.

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